Faust I am Theater Trier

Faust im Studierzimmer, der verzweifelt versucht herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Faust, der dem Teufel Mephisto seine Seele überantwortet, sollte ihm dieser einen Augenblick Erfüllung und Lebensglück verschaffen. Faust, mit Studenten in Auerbachs Keller zechend. Faust, dem schönen Gretchen sein Geleit antragend. Faust, beim Hexentanz in der Walpurgisnacht. Faust, innerlich zerrissen.

Wie in einem Kaleidoskop vereinen sich in Johann Wolfgang von Goethes FAUST I die einprägsamsten Szenen der deutschen Theaterliteratur zu einem wohl unübertroffenen Gesamtbild des modernen Menschen, seines Strebens wie seines Scheiterns. Generationen von Gelehrten versuchten mit unzähligen und einander widersprechenden Interpretationen bereits, dem Universaldrama, das »vom Himmel durch die Welt zur Hölle« verläuft, Herr zu werden. Dabei ist FAUST I vor allem auch eines: ein einzigartiger Theaterabend, von dem Goethe sich wünschte, dass er die Zuschauer ergötzen, rühren und erheben würde.

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